| 22. September 2009
Laut dem Abgeordneten Schmidt entwickelt sich die Kriminalität genauso wie die Geisteskrankhit mit dem Absinthismus. Dr. Hagemann konstatiert daß Absinthekonsum der Gewaltbereitschaft Tür und Tor öffnet. Die Verbrechen der Absinthisten seien besonders kaltblütig, wild und grausam. Dabei finden die Taten oftmals in vollständiger Geistesabweisenheit statt und der Täter kann sich später an rein garnichts mehr erinnern.
Der Fall Lanfray
Lanfrey war 31, verheiratet, hatte 2 Kinder, seine Frau war schwanger. Er war Erntehelfer in der Schweiz und arbeitete in den Weinbergern von Commugny. Am 28. August stand er früh auf, trank 2 Gläser Absinthe, auf dem Weg zur Arbeit trank er in einem Cafe einen Pfeffermizlikör und einen Cognac, während der Arbeit trank er 7 Gläser Wein, auf dem Heimweg einen Kaffe mit Branntwein und zuhause noch einen Liter Wein. Als er feststellte, daß seine Frau seine Stiefel nicht geputzt hatte, griff er zum Gewehr. Zuerst erschoß er seine Frau, dann seine beiden Kinder um sich dann selbst das Leben zu nehmen, was ihm aber nicht gelang. Am 23.Februar 1906 wurde der Prozess gegen den Franzosen wegen 4-fachen Mordes eröffnet. Zuvor stellte der bekannte Psychater Albert Mahaim die typischen Symptome des Absinthismus bei Lanfrey fest. Lanfrey wurde zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt und erhängte sich kurz darauf in seiner Zelle.



